17.06.2009

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Statische Programmanalysen für die Qualitätssicherung

Veranstaltungsdaten

Datum: Mittwoch, den 17. Juni 2009

Beginn: 18:00 Uhr

Ort: Logica, Zettachring 4, 6. Stock, Stuttgart (Fasanenhof) - Anfahrtsbeschreibung Übersicht: Google Maps

Wir bitten für unsere Planung um eine kurze formlose Anmeldung. Bitte melden Sie sich bis zum 15. Juni per E-Mail an. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldebestätigung wird nicht versandt.

Agenda

18:00 - Begrüßung und Überblick über den Abend (Stefan Vogel)

18:15 - Vortrag: "Statische Programmanalysen für die Qualitätssicherung" von Prof. Dr. Rainer Koschke, Universität Bremen

19:00 - Diskussion

20:00 - Ende


Vortrag: "Statische Programmanalysen für die Qualitätssicherung"

Abstract:

Die Qualitätssicherung von Programmen wird heute zumeist manuell durch Reviews oder automatisiert durch Tests unterstützt. Manuelle Reviews sind abhängig von menschlichen Gutachtern, teuer und damit nicht beliebig wiederholbar. Tests können nur die Anwesenheit von Fehlern aufzeigen, aber nicht ihre Abwesenheit. Zudem prüfen Tests nur das Verhalten und sagen nichts über die innere Qualität der Software aus. Statische Programmanalysen überprüfen Programme nur anhand der Programmbeschreibung (Quelltext und andere formale Systemspezifikationen), ohne sie auszuführen. In den letzten Jahren werden statische Analysen immer populärer in der Praxis. Dabei ist die statische Programmanalyse ein Überbegriff für sehr unterschiedliche Analysen. Einige statische Analysen suchen nach typischen Programmierfehlern, wie die Dereferenzierung von Null-Zeigern. Andere suchen nach potentiellen Sicherheitsproblemen, wie potenielle Pufferüberläufe. Mit statischen Analysen kann aber auch die innere Qualität untersucht werden, wie zum Beispiel die Einhaltung von Codierrichtlinien, die Abwesenheit von Programmieranomalien (auch "Bad Smells" genannt) oder die Einhaltung einer Architekturspezifikation. Dieser Vortrag beschreibt statische Programmanalysen mit dem Schwerpunkt auf Analysen zur Bestimmung der inneren Qualität.

Zur Person:

Rainer Koschke ist Professor für Softwaretechnik an der Universität Bremen und leitet dort die Arbeitsgruppe Softwaretechnik. Er beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren in seiner Forschung mit statischen Programmanalysen für die Wartung und Weiterentwicklung von Software. Im Projekt Bauhaus, einem Kooperationsprojekt der Universitäten Bremen und Stuttgart sowie dem Spin-Off Axivion GmbH, forscht er an der Entwicklung praxistauglicher Werkzeuge zur Analyse von Programmen. Rainer Koschke ist Chair des IEEE TCSE Committee on Reverse Engineering, und im Lenkungskomitees der Konferenzen Embedded Software Engineering, IEEE International Conference on Software Maintenance, IEEE Working Conference on Reverse Engineering und ACM Symposiumy on Software Visualization und Autor vieler wissenschaftlicher Publikationen in diesem Bereich.

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